Die Schweizer Verkehrspolitik bezweckt, den alpenquerenden Güterschwerverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Der Bundesrat setzt sich insbesondere für moderne und gut ausgebaute Zulaufstrecken zu den Basistunnels der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) ein.
Der Bund hat die SBB daher beauftragt, die Strecke Schaffhausen–Othmarsingen für Transporte mit vier Meter Eckhöhe zu ertüchtigen, gestützt auf der Vereinbarung zwischen der Schweiz und Deutschland betreffend die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Zulaufs der neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT). Hierfür müssen entlang der Strecke Perrondächer gekürzt und Signale verschoben werden.
Das Bundesamt für Verkehr hat am 9. April 2026 ein vereinfachtes eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren gemäss Eisenbahngesetz eröffnet und die Kantone Schaffhausen, Zürich und Aargau sowie die betroffenen Einwohnergemeinden entlang der Strecke eingeladen, sich zum Vorhaben zu äussern.